Gesundheitstipp des Monats

Fisch als Bestandteil gesunder,
mediterraner Ernährungsgewohnheiten

Fett ist gesund! Wenn es das richtige ist… Das weiß man, seit die Zusammenhänge zwischen häufigem Fischkonsum und geringer Herzinfarktrate bei mediterranen Völkern aufgedeckt worden sind. Die Menge von durchschnittlich 22 kg Fisch, die der Europäer pro Jahr zu sich nimmt, wird in den Mittelmeerländern deutlich überschritten.

Fisch als Bestandteil gesunder, mediterraner Ernährungsgewohnheiten

Besonders gesund sind fette Seefische, wie Thunfisch oder Seelachs. Sie sind reich an spezifischen (langkettigen) Fettsäuren, die unter dem Begriff „Omega-3-Fettsäuren“ bekannt geworden sind. Deren gesundheitliche Bedeutung für wesentliche Körperfunktionen ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und verhindern folglich Thrombosen und Infarkte. Auch die Verbesserung von Denkprozessen sowie die Reduzierung von Entzündungen, Krebs und Alzheimer-Demenz werden den Omega-3-Fettsäuren zugeschrieben. Aber auch Mahlzeiten mit weniger fetten Fischen, wie Saibling oder Forelle, führen zu einer günstigen Eiweißversorgung des Körpers.

Damit die Zellerneuerung reibungslos funktioniert, sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren angewiesen. Sie werden in der Medizin auch „essentielle“ (notwendige) Fettsäuren genannt. Unser Körper kann sie nicht selbst aus anderen Fetten herstellen. Ähnliche langkettige Omega-Fettsäuren, die in bestimmten Pflanzenölen (z.B. Walnuss- oder Leinöl) enthalten sind, können nur begrenzt in die längeren Fettsäure-Ketten, wie sie in Fisch vorkommen, umgewandelt werden. Sie haben somit nicht den gleichen Nutzen für die Gesundheit wie Fischöle, auch wenn das oft behauptet wird.

Vor diesem Hintergrund erhält die Zubereitung leckerer Fischrezepte eine besondere medizinische Bedeutung. Wenn darüber hinaus ungünstigere Öle (sog. Omega-6-Öle wie Distel- und Maiskeimöle) seltener verzehrt werden, reduziert das Entzündungsvorgänge im Körper und der Alterungsprozess wird verlangsamt. Ein „Öl-Wechsel“ lohnt sich also in jeder Hinsicht!

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