Bereits im Alten Rom war die Alltagskost von Nahrungsbestandteilen dominiert, wie sie heute noch als Hauptbestandteile der mediterranen Kost vorzufinden sind: Getreide (Brot und Mehlbrei), Oliven und Olivenöl sowie Gemüse und auch Wein. Und so ernährte man sich auch in den von Römern besiedelten Gebieten, wie zum Beispiel in der Provence, während umherziehende Germanen und Kelten hauptsächlich Wild erjagten oder Schweine hielten.
Auch in den letzten 50 Jahren ist der jährliche Fleischkonsum nördlich der Alpen mit circa 30 – 50 Kilo pro Person fast doppelt so hoch geblieben wie im Süden. Die Industrialisierung der letzten 100 – 150 Jahre hatte zunächst bewirkt, dass auch die „kleinen“ Leute endlich genug zu essen bekommen haben, allerdings verbunden mit den hinlänglich bektannten Folgen des Überflusses. Die mediterranen Länder haben dagegen eine solche Entwicklung zum Großteil nicht mitgemacht. So kam in den zahlreichen medizinischen Studien der letzten Jahrzehnte zu diesem Thema zum Vorschein, dass die Ernährungsweise, wie sie Mitte des letzten Jahrhunderts in diesen Regionen verbreitet war, vorbeugenden und schützenden Charakter vor Zivilisationskrankheiten (wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzinfarkt / Schlaganfall, und auch Krebs) besitzt.









