Auch im Wetter ist die Provence eigen

Das Klima der Provence folgt einem klaren jahreszeitlichen Rhythmus:
  • Typisch mediterrane, heiße und trockene Sommer (etwa Mitte Juni bis Mitte September)
  • Ein kurzer Herbst mit ausgiebigen Regenfällen, die sich auf wenige, dafür umso heftigere Unwetter konzentrieren (etwa Mitte September bis Mitte November)
  • Kalte, aber trockene und sonnige Winter (etwa Mitte November bis Mitte Januar)
  • Ein gemäßigt feuchtes Frühjahr (etwa Mitte Januar bis Mitte Juni)
Auch im Wetter ist die Provence eigen
Insgesamt hat die Provence bis zu 3.000 Sonnenstunden im Jahr – das sind glatt doppelt so viele wie in Deutschland!

Typisch für die Provence sind plötzliche Wetter- und Temperaturänderungen, was im Sommer bedeutet, dass auf einen heißen Tag immer ein angenehm frischer Abend folgt.

Eine Besonderheit der Provence ist der Mistral. Der warme, beinahe mystisch verklärte Wind kommt aus Nord/Nordwest und bläst alle Wolken vom Himmel, und zwar mit Ausdauer und Macht. Er ist verantwortlich für das berühmte Licht der Provence, für die geduckte Bauweise der Häuser, für die vielen Schutzhecken und -mäuerchen – und leider auch für so manches Unwohlsein. Aber auch hier hilft die provenzalische Gelassenheit: Warten, bis es vorbei ist und dann das Leben um so mehr genießen!